Biografie

Seit 2012 studiert Robin T. Treier an der Stuttgarter Hochschule der Medien in den Schwerpunkten Film, Dramaturgie, Narrationsforschung, Medientheorie und Mediensoziologie. Nebenbei ist er als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Digitale Ethik, als auch im Institut für angewandte Narrationsforschun tätig.
2012 entstand das Werk „Walt & Me“ für die von der Pulsmacher GmbH (Ludwigsburg) gestifteten Kunstreihe „grossartige momente“. Das Werk bestand aus einer 2,90m x 1,60m großen selbstgebauten Leinwand, welche über einen Monat hinweg bemalt wurde, um danach wieder weiß übertüncht zu werden. Zu dem Werk gehört ein Kurzfilm, welcher den Prozess festhielt und eine Edition von 100 kleinen Leinwänden, mit einem Polaroid, welches während des Prozesses entstand und ebenso auf die kleinen angebracht wurde, wie das zentrale Polaroid auf das wieder weiß gewordene Gemälde angebracht wurde. („Walt & Me“ vor dem Weiß, siehe Foto rechts).

2014 wurde er wieder von Pulsmacher eingeladen, um zum 15 jährigen Jubiläum der Kunstreihe, das Kuratorium für eine Gruppenausstellung und ein Buch zur Reihe zu übernehmen. Hierbei entstand ein Buch in Boxschuberform und ein Konzept inspiriert von den Schriften der Medientheoretiker Marshall McLuhan, Virilio, Innis und weiteren, als auch auf Reaktion von Walter Benjamins „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner Reproduzierbarkeit“. Die Gruppenausstellung, als auch das Buch enthält arbeiten von 12 Künstler aus New York, Tel Aviv, Berlin, Köln, München Ludwigsburg und nicht zuletzt Stuttgart. Für das Buch haben die Künstler ihre jeweiligen Werke wieder besucht und neu interpretiert. Hierbei entstand „Walt & Me bei Vaddern“.
Das Werk besteht aus einem experimentellen Kurzfilm, aus dessen Performance die Elemente einer Installation hervorgingen (siehe Fotos auf den folgenden Seiten). Neben vielen verschenkten oder an Orten mit Gedichten versehen „zurückgelassenen“ Werken, wurden seine Werke gekauft von Unternehmungen wie Seat, Converse, Stuttgarter Zeitung, u.v.m.